in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten e.V.

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RespVir

Das RespVir-Netzwerk wurde mit dem Auftreten der pandemischen Influenza H1N1 2009 ins Leben gerufen. Die Inititative ging von der Arbeitsgruppe "Klinische Virologie" der Gesellschaft für Virologie (GfV) aus, die sich zweimal jährlich zu einem Arbeitstreffen und einmal jährlich zu einem wissenschaftlichen Symposium trifft. Zielsetzung des Netzwerkes ist es, durch das zeitnahe Erfassen von Nachweisen respiratorischer Viren in einem Datenbankportal jederzeit ein quasi-online-Abbild der aktuellen Epidemiologie dieser Viren erstellen zu können. Die an vielen Standorten mittlerweile zur Verfügung stehende molekulare Diagnostik ermöglicht es, erheblich sensitiver als in früheren Zeiten ein breites Spektrum an respiratorischen Viren zu erfassen.

Ziel ist es, den klinischen Kollegen und niedergelassenen Ärzten ein Werkzeug zur Verfügung zu stellen, in dem sie sich jederzeit über die epidemische Zirkulation respiratorischer Erreger informieren können, um die immer wieder in den Praxen berichtete Häufung von Infektionen besser zuordnen zu können. Ein längerfristiges Ziel besteht darüber hinaus, das Bewußtsein der Kollegen für die Häufigkeit der viralen Infekte in der Bevölkerung zu schärfen und so zu einem rationaleren Umgang bezüglich der Verschreibung von Antibiotika beitragen zu können.

Alle Labore, die eine Diagnostik von respiratorischen Erregern durchführen und sich gerne an dem Netzwerk aktiv beteiligen möchten, sind herzlich aufgerufen, sich mit den Koordinatoren (s. u.) in Verbindung zu setzen.

Hier geht es zum Netzwerk Respiratorische Viren