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„Nachwuchsakademie Versorgungsforschung“ der DFG |
Im November 2010 startet die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) neu eingerichtete
Nachwuchsakademie Versorgungsforschung. Durch sie sollen interessierte Nachwuchswissenschaftlerinnen
und Nachwuchswissenschaftler, die sich mit Fragen der Versorgungsforschung beschäftigen, in einem frühen Stadium ihrer Karriere gefördert werden. Die Akademie soll dabei Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen die Gelegenheit bieten, einen Überblick über das weite Spektrum der Versorgungsforschung zu erhalten, eine eigene Studie zu entwickeln, Fallstricke und Unzulänglichkeiten in Forschungsanträgen und im Design von Versorgungsstudien zu erkennen und schließlich die versorgungswissenschaftlich ausgerichtete Entwicklung voranzubringen.
weitere Informationen (pdf)
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Paul Ehrlich und Ludwig-Darmstädter-Nachwuchspreises 2009/10 |
Die Ausschreibung des Paul Ehrlich und Ludwig-Darmstädter-Nachwuchspreises 2009/10 wird aufgrund der vielen Feiertage bis zum 14. Juni 2010 verlängert.
weitere Informationen
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Sindbis-Viren in Deutschland |
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04.05.2010
Ein neuer Erreger, der bei der Differentialdiagnose von Polyarthritis und Meningoenzephalitis zu berücksichtigen ist?
Forscher des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) haben erstmals in Deutschland Sindbis-Viren entdeckt. In Baden-Württemberg wiesen sie den Erreger gleich in drei verschiedenen Mückenarten nach. „Wir wissen jetzt, dass diese Viren in Deutschland zirkulieren“, sagt Dr. Jonas Schmidt-Chanasit, Virologe am BNI. Sie können fieberhafte Erkrankungen mit Hautausschlägen (Exanthemen) und z. T. mehrere Monate anhaltenden rheumatischen Beschwerden ("Polyarthritis") verursachen, die sogenannte Ockelbo oder Pogosta Krankheit. Selten kann es als Komplikation auch zu einer lebensbedrohlichen Meningoenzephalitis kommen.
 Abbildung: Elektronenmikroskopisches Bild von in Deutschland aus Mücken isolierten Sindbis-Viren
Das Sindbis-Virus wurde ursprünglich in den 50er Jahren in Afrika entdeckt, später auch in Europa, wo es insbesondere in Schweden und Finnland vorkommt. Das Sindbis-Virus gehört wie das Rötelnvirus zur Familie der Togaviren. Im Gegensatz zum Rötelnvirus wird es durch Mücken übertragen und deswegen auch als Arbovirus bezeichnet. Normalerweise befallen Sindbis-Viren Vögel, und obwohl eine Einschleppung durch Vogelzug vermutet werden konnte, wurden sie bisher in Deutschland nicht gefunden. Das Sindbisvirus kann durch Mücken nach einer Blutmahlzeit an einem infizierten Vogel auf Menschen übertragen werden, die dann nur wenige Tage später erkranken können.
Im Sommer 2009 starteten BNI-Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) die deutschlandweit erste Untersuchung: Von Juli bis September fingen die Forscher rund 16.000 Mücken im Südwesten Deutschlands, bestimmten die Mückenart und untersuchten diese auf Viren. In Weinheim an der Bergstrasse wurde dann das Sindbis Virus gleich in 3 verschiedenen Mückenarten nachgewiesen. Als Überträger des Sindbis-Virus identifizierten die Forscher erstmals die Malariamücke Anopheles maculipennis, die beiden Mückenarten Culex torrentium und Culex pipiens hingegen waren bereits als Überträger des Sindbis-Virus in Schweden bekannt. Durch genetische Analysen wurde eine Verwandtschaft der deutschen Viren mit ihren schwedischen Artgenossen festgestellt.
Bislang sind allerdings keine Erkrankungen durch Sindbisvirus in Deutschland nachgewiesen worden. Allerdings wurde bisher auch nur sehr selten eine entsprechende Diagnostik bei Patienten überhaupt durchgeführt. Das BNI bietet medizinischem Fachpersonal Informationsmaterial und bei begründetem Infektionsverdacht auch die kostenlose Diagnostik von Patientenproben als Serviceleistung an (E-Mail: schmidt-chanasit@bnitm.de, Tel. +49 4042818-205). Dadurch kann jetzt eine Sindbis-Virus Infektion differentialdiagnostisch von Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis und von anderen Virusinfektionen die eine ähnliche Symptomatik auslösen (Parvovirus B19 Infektionen) abgegrenzt werden.
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02/13/09 - 02/16/09: International Meeting on Emerging Diseases and Surveillance (IMED 2009) |
Wien
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Das von der International Society for Infectious Diseases veranstaltete International Meeting on Emerging Diseases and Surveillance (IMED 2009) findet vom 13. - 16. Februar 2009 zum zweiten Mal in Wien statt. Ich denke dass es wieder gelungen ist, ein ausgezeichnetes und breit gefächertes wissenschaftliches Programm zusammenzustellen.
Die Deadline für die Einreichung von Abstracts ist der 12. Dezember 2008. Auszug aus der Abstrakt-Themenliste:
* Animal reservoirs for emerging pathogens
* Emerging zoonoses
* Emerging vectorborne diseases in humans and animals
* Models of disease surveillance, detection and reporting
* Outbreak control
* Surveillance using informal sources
* Syndromic surveillance
* Regional disease surveillance
* Laboratory surveillance
* New pathogen discovery
* Avian influenza
* Agents of bioterrorism
* Antibiotic resistance
* Climate change
* Vaccines against emerging diseases
Die Deadline für eine kostengünstige Registrierung ist der 22. Dezember 2008. Ich würde mich freuen wenn viele Mitglieder der GfV an der IMED 2009 teilnehmen würden.
Vielen herzlichen Dank!
Eine schöne Adventszeit wünscht Ihnen
Ihr Norbert Nowotny
Institut für Virologie
U
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03/05/09 - 03/07/09: 1. Nationale Impfkonferenz |
Vom 05. bis 07.03.2009 findet die 1. Nationale Impfkonferenz in Mainz statt.
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03/08/09 - 03/11/09: Annual Conference of the Assoication for General and Applied Microbiology (VAAM) |
Ruhr-Universität Bochum
Chairman:
Prof. Dr. Ulrich Kück, Allgemeine und Molekulare Botanik
Universität Bochum
Deadline für Abstrakt-Einreichung: 8. Dezember 2008
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